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Seide

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Seide ist eine tierische Faser, die von den Kokons der Seidenraupe oder dem Seidenspinner in China, Japan und Korea gewonnen wird. Diese, auch Eichenspinner genannten Tiere, werden in der Natur frei lebend auf Eichenbäumen gezüchtet und ernähren sich von deren Blätter.

Als Tussah-Seide wird die hauptsächlich aus China stammende Wildseide bezeichnet. Deren Kokons sind größer als die der Maulbeer-Spinner, insgesamt aber schwieriger zu verarbeiten. Von Natur aus besitzt die Wildseide (Tussah-Seide) eine leicht bräunliche Färbung, durch die Eisenhaltigkeit der Natur. Aus ca. 14.000 Kokons (ca. 12kg) erhält man ca. 3,5kg Seide.

Seidenfäden werden aus dem Kokon der Seidenraupen gewonnen. Dabei kann man Fäden von 200 bis 300 Metern Länge pro Gramm gewinnen. Die äußere Schutzhülle des Fadens, das so genannte Serizin (Seidenbast), wird durch ein Kochvorgang weitestgehend gelöst, somit ist die Wildseide fast Serizin frei und somit nicht mehr Allergie auslösend.

Die entbastete Seide ist die feinste und leichteste Naturfaser. Die bekannten und geschätzten Eigenschaften der seit mehr als 5000 Jahren bekannten Wildseide (Tussah-Seide) sind Leichtigkeit, Geschmeidigkeit, temperaturausgleichend und hervorragend hautverträglich.

Wildseide ist ein ideales Füllmaterial für qualitativ hochwertige Steppbetten mit wohltuender kühlender Wirkung in heißen Sommernächten. Sie kann bis zu 35% ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen.

Wildseide ist bestens geeignet für Schläfer mit hoher Eigenwärme, da ein Wildseidensteppbett atmungsaktiv und temperaturausgleichend ist. Für leichte Sommersteppbetten ist Wildseide ein einzigartiges und unvergleichbares Füllmaterial.