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Kapok

Alternativtext
Die Samenkörner des in den tropischen Urwäldern be­hei­ma­teten Kapokbaumes sind von hyperfeinen Fasern um­ge­ben. Diese Hohlfasern – auch pflanzliche Daune genannt – wurden bereits im Mittelalter als Polstermaterial verwen­det und wegen seiner Feinheit, Leichtigkeit und guten Isolation geschätzt. Die Kapokhohlfaser hat einen Wachs­mantel, dieser enthält einen Bit­ter­stoff, der Ungeziefer und damit auch Milben abstößt. Der Lufteinschluß in den Hohlfasern ergibt eine hohe Wärmeleistung und wirkt im Sommer kühl und im Winter warm. Kapok läßt sich auch wieder sehr gut auf­lockern. – Durch diese Eigenschaften gewinnt Kapok heute wieder Bedeutung bei Hausstaub­allergikern und auch bei Personen, die auf tierische Haare und synthetische Stoffe allergisch reagieren.